Fur and gold ——–
Sonne hell im Schnee. Gold Sonne. Engel längst hinter mir.
Schnee bleibt. Schnee treibt. Bleibt Sonne bleibe. Bleibe hier.
Bleibe Gold. Treibe Gold duch das Fell. Fell Gold Gold Feld.
Fell voller Schnee. Voller Sonne ich im Schnee. Stehe Held.
Stehe Sonne. Stehe Gold. Bleibt Gold dein Held bei Dir.
Gold bei Dir. Gold Sonne.
Du sagst nichts
Tagelang schon bist du wortlos. Wie wir alle wortlos werden, wenn wir nicht weiter wissen. Wortlos nicht wissen. Weiter. Weiter. Ohne Worte. Ohne Worte. Ohne Dich. Tränen. Tränen. Sieht man nicht. Sieht man nicht. Sieht sich nicht. Läuft sich über keinen Weg. Langer Weg. Weg ohne Worte. Tagelange Worte ausbreiten. Dir zu Füßen. Dir zu Füßen dein Weg. Der nicht geht. Niemand geht. Der dich wortlos führt. Ziellos führt. Ziellos Worte. Irgendwann. Wenn, keiner mehr, Worte braucht, Worte wieder Watte sind. Weich. Watteweichgespült. Lose Worte wie, keine Worte am, Ende keiner Wege. Wortlos bleiben wir. Wortlos leiden wir. Lieblos worten wir. Warten wir. Warten wir. Warten wir.
Beat: Juli Holz – Wo bist Du
verschwommen geht es
ich möchte wieder augen sehen
wieder deine augen sehen
wenn wir stehen wenn wir gehen
vorwärtsgehen
stehen stehen
wieder augen sehen
augen die mich sehen
die mich sehen
sehen beim stehen und beim gehen
mitgehen mitstehen
augen die sehen
sehen ob ich stehe ob ich gehe ob ich sehe
augen die zu mir wehen
mir entgegenwehen
beim gehen und beim sehen
ich möchte wieder augen sehen
ich möchte wieder deine augen sehen
wieder deine augen sehen
augen sehen
sehen
sprich – und lasse mich verdampfen
Dein Duft auf meiner Haut wird sich verlieren
So oft die Seife ihre Spuren zieht
Auf blasser Brust die schaumigweichen Schlieren
Im heißen Bad er doch verfliegt
So brauche ich mehr
Mehr Worte und mehr Seife
Kommts Du nicht her
So zeig doch deine Reife
Heb die stolzgeschwellte Brust
Sag mir, was du sagen musst
Nur SPRICH
Dann werd auch ich dir meine Liebe weiter sagen
Denn wie der Duft die Seife braucht,
So brauch ich deine Worte für die Liebe.
Und bin dann irgendwann
ganz aufgelöst
und lasse dich in Frieden.
Nebelbühne
In einem Monat werden wir uns sehen.
Hoffentlich.
-
Das ist im dichten Dauernebel
mein einziger Halt. Selbst das Café hat heute versagt. Die tausend Stimmen und Gesichter, die überbunten Schatten, nichts hält still und ich verfolge alles und ich sehe nichts. Der große Brei, er dringt nicht durch.
Nicht der wunderliche Schnauzer neben mir, der stoisch seine Pfeife streichelt, nicht das helle Kinderlachen, nicht der weiße Rahm, der in wildpilzschwerer Suppe dampft. Nicht, die weichen Augenbrauen jener blonden Schönheit die mir gegenüber sitzt.
Nichts.
Nichts, wenn ich nicht alle Kraft aufbringen würde, Dir zu schreiben. Dir zu schreiben, weil die Sehnsucht alles ist, was mich noch mutig handeln lässt im herbstfeuchten nebelweiß der sonstigen Egalitäten.
So gestärkt kann ich durch kühlen Regen wandern. Ein Blick auf die Bühne werfen die für Tage verhangen war. So hab ich wieder Kraft die Requisiten aufzustellen. Umzubauen. Ein wenig aufzubauen. Ein paar Stunden nur, bis der Vorhang wieder fällt.
Keep the Illusions
Und dann irgenwann anzuerkennen, dass Du glücklich bist, so wie es ist. Egal wie es scheint. Anderen scheint.
Je weniger Zufriedenheit uns andere zutrauen, umso zufriedener sind wir schließlich. Eine Solche Glückssicherheit, dass wir uns nicht einmal von anderen versichern lassen müssen, wie glücklich wir sind.
Da geht es hin. Mit all der Musik in unserem Kopf. Mit Schokolade und Wein. Mit Büchern. Mit Sonne und Buntstiften. Mit Brüsten. Und mit Männern und Frauen.
Zumindest mit ein paar wenigen, die halt Lust drauf haben.
Thats the place. There is my mind. Still waiting for me. Still waiting for the girl.
Am Ende warten wir doch alle.
Wenn wir Pech haben darauf, dass es vorbei ist.
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Ein deutliches Zeichen zum Ende zu kommen.
Abzuschließen.
Die Tür von innen.
Dort wo es warm ist.
Warm und Schön. Dort, wo wir alle bleiben sollten.
warten auf Gold
Ich bin schon zu alt um ernsthaft darüber nachzudenken
you kissed a girl and you liked it
Ich bin nur noch nicht alt genug um nicht mehr darüber nachzudenken
erst recht nicht heute
i kissed a girl and don’t like it
Im Zug dieses schokoladendunkle Stechen – wie beim letzten mal als ich in die Stadt gefahren bin
in the corners of the city i saw your face
in der Stadt, in der wir uns zuletzt trafen
thousend times and steps and times and steps and more
Nur war der Platz neben mir damals nicht leer
Wo ist der Elefant auf Fuchspfoten
you got it tonight, you will get it again
Und wenn ich heute
Und wenn ich heute nur ein Haar von dir finde
dann war es schon ein guter Tag
Wüstensand
Jetzt langsam merk ich es. Jetzt nach dem vierten Fick. so vögelst Du, aus purem Eigennutz, mir das Verliebtsein aus dem Sinn. Ob es nicht schad drum ist? Ich kanns schon nicht mehr sagen.
Und liegst Du, Augenblicke nur, schweigend und schön unter einem Blatt Papier, dann schreib ich Dir auf Deine blasse Haut
all die Sorgen, die ich um Dich habe. Und mit Dir um mich.
Denn was macht er nicht alles unsichtbar? Der heiße Dampf von Deinen weichen Brüsten aufwärtssteigt. Die unverschähmte Ignoranz, die sich zigrettenstummelgleich ins frische Blut einbrennt. Auffrisst mich, aus reiner Lust. Selbstlust.
Selbstlust und Blutdurst.
Der alte Mann gebrechlich auf dem blutigroten Laken liegt, am Fenster Du, vor Herbstlaubbuntenblätterbäumen. Und ich, glücklich geschändet, zerbreche mir den Kopf am Kissen.
Verehrtes Fräulein
Es regnet rein. In meinen Kopf.
Und ich ertrinke in Sehnsucht nach Ihnen.
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