Zu viele Wege

Der Bus könnte auch zu Dir fahren. Nur würde ich dann andere Musik hören. Durch nagelneue Kopfhörer, die auf Fell trommeln. Herzrhythmus. Störung. Strung.

Weil ich so nervös bin. Schon der Gedanke macht mich froh.

Ich stelle mir vor, wie wir auf dem Weg in unsere anständig getrennten Unterkünfte einfach stehen bleiben. Rücken an Rücken. Schwebendes Glas. Unfähig uns zu rühren. Fröstelnde Furcht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Nur hier, auf dreispurigem Abendrot, kann ich von Deinen Sommersprossen träumen. Ich bin der König dieser Strasse. Verreiße das Steuer. Lande im Nirgendwo. Dort gibt es dann keine Worte mehr, mit denen wir irgendetwas erklären müssen.

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