Wenn ich tanze
Meine Augen zittern im elektronischen Takt der Kopfhörer. Ich falle von der Poesie in die Zerstörung. Schläge auf Trommelfell, auf Hirnmasse, auf endloses Grau. Massierte Neuronen. Neurosen.
Zwangsläufig müssen wir einen Teil von uns zerstören, um uns zu entwickeln. Neu aufzubauen.
Bis zum Schwarzen Loch lasse ich mich zersetzen. Ein neues Nichts schaffen, in das ich mich endlos sehnen kann. Den Alltag fange ich in ein paar Loops ein, die sich bis zur Erschöpfung um sich selbst drehen. Außer mir. Außer halb.
Und in mir bereitet sich ein Schwingen, das sich vom warmen Atmen eines müden Tieres steuern lässt. Ich verabschiede mich von euch. Lasse nicht zurück, außer ungebügelten Hemden und etwas sanftem Dröhnen an der Membran. Ich will implodieren. Zu funkelnden Träumen konzentrieren. Und jedes Tageslicht trifft auf taube Ohren